Stressbewältigung durch Massage

Was ist überhaupt Stress?

Stress ist eigentlich eine sinnvolle Erfindung der Evolution. Er ruft Reaktionen hervor, die notwendig sind, um Herausforderungen besser zu bewältigen. Gesteuert wird der Prozess durch die sogenannten Stresshormone. Sie bewirken, dass wir körperlich und geistig leistungsfähiger werden, dass sich Wahrnehmung und Konzentration verbessern und dass unser Energielevel steigt. Kommt dann auch das Erfolgserlebnis dazu, wirkt sich das positiv auf die Psyche aus. Die Laune, das Selbstbewusstsein und das Wohlbefinden steigen. Es entwickelt sich eine positive Grundstimmung, auch zukünftige Aufgaben erfolgreich bewältigen zu können. Diese Abläufe sind ein Relikt aus einer Zeit, als unsere Vorfahren schwierige Situationen meistern mussten, um sich gegen Feinde zu wehren oder sich Nahrung durch die Jagd zu beschaffen. Solche Aktivitäten waren immer mit körperlichen Anstrengungen verbunden, die auch nach der Erledigung der Aufgabe noch anhielten. Damit war der Abbau der Substanzen, die die Stressreaktion hervorgerufen hatten, in den Ablauf integriert. Das ist heute nicht mehr so. Wir sehen uns permanent Stresssituationen ausgesetzt, ohne den körperlichen Ausgleich zu haben. Eine Stresssituation folgt auf die nächste, bevor die erste abgehandelt ist. Die Folge ist, dass wir uns ständig überfordert fühlen und Angst haben, die nächste Aufgabe nicht oder nur mit der Mobilisation aller Kräfte zu schaffen. Irgendwann funktioniert dieser Mechanismus nicht mehr, wenn es uns nicht gelingt, einen Ausgleich zu finden. Dann sendet uns der Körper Alarmsignale, die uns mitteilen wollen, dass wir etwas an der Situation ändern sollten.

Disstress

Chronischer Stress kann körperliche und psychische Prozesse in Gang setzen, die nicht nur unangenehm sind, sondern auch krank machen können. Anfänglich stehen oft kleine Veränderungen im emotionalen Bereich wie Gereiztheit und Unzufriedenheit und kognitive Probleme wie Vergesslichkeit und Unkonzentriertheit im Vordergrund. Allmählich sinkt die Leistungs- und Belastungsfähigkeit, die Gedanken drehen sich immer um das gleiche Problem und der Schlaf wird gestört. Auf der körperlichen Ebene treten Symptome wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Probleme, Reizmagen und Muskelverspannungen mit Kreuz- oder Nackenschmerzen auf. Die Liste möglicher Auswirkungen von Dauerstress ist noch viel länger. Und alles nur, weil wir verlernt haben, nach der Belastung wieder runter zu kommen und die Stresshormone nach der belastenden Situation abzubauen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den hohen Hormonlevel wieder auszugleichen und zu entspannen. Massage kann einen wichtigen Beitrag zur Stressbewältigung leisten.

Was ist Massage eigentlich?

Massage wird definiert als Beeinflussung der Haut, des Bindegewebes und der Muskulatur durch verschiedene mechanische Reize. Bei der klassischen Massagetechnik werden die Strukturen direkt beeinflusst durch Streichen, Reiben, Kneten, Klopfen oder Rollen. Es gibt Massageformen, die große Körperbereiche beeinflussen, und Techniken, die nur auf bestimmte Regionen und auf spezifische Gewebsstrukturen abzielen. Die Ausführung kann mit den bloßen Händen oder mit Hilfsmitteln erfolgen. Die Zielsetzung der Massage kann variieren und zum Beispiel eher auf eine entspannende oder eine stimulierende Massagewirkung abzielen. Öle oder Cremes, die die Haut geschmeidiger machen, können neutral sein oder Wirkstoffe enthalten, die bestimmte Effekte verstärken oder auslösen. Die Stressbewältigung durch Massage ist für viele Menschen eine sinnvolle Möglichkeit, abzuschalten und gelassener zu werden.

Stressbewältigung durch Massage: die Wirkung

Die Beeinflussung der Haut und der anderen Gewebe durch die mechanischen Reize einer Massage kann viele Wirkungen hervorrufen, die helfen, den Stresslevel zu senken. Primär wird die Durchblutung der Haut und der oberflächlichen Gewebs- und Muskelschichten bei einer Massage besser durchblutet. Der Stoffwechsel wird angeregt und Stoffwechselendprodukte werden abgebaut. Die Muskulatur entspannt sich. Parallel wird der beruhigende Teil des vegetativen Nervensystems, der Parasympathikus stimuliert. Das hat eine regulierende Wirkung auf die Verdauung und beruhigt das Herz-Kreiskauf-System, die Atmung, den Blutdruck und die Spannung in den Gefäßwänden. Der Hormonhaushalt wird durch eine Massage harmonisiert.

Wirkungen einer Massage auf Psyche, Geist und Körper

Forscher haben festgestellt, dass durch eine Massage Applikation, Endorphine freigesetzt werden. Diese auch als Glückshormone bekannten Substanzen heben die Stimmung, schaffen gute Laune, beruhigen und senken die Reizbarkeit. Weitere Wirkungen einer Massage im emotionalen, psychischen Bereich können sein:

  • Entspannung
  • Ausgewogenheit und Ausgeglichenheit
  • Geborgenheit
  • Schlafförderung
  • Ängste verringern

Auch die kognitive Leistungsfähigkeit verbessert sich durch eine Massage. Die Konzentrationsfähigkeit steigt, die Vergesslichkeit wird weniger.
Endorphine mindern die Wirksamkeit der Stresshormone Adrenalin und Kortisol. Das macht sich unmittelbar durch eine Senkung des Blutdrucks, der Herzfrequenz und der Schmerzempfindlichkeit bemerkbar. Weitere körperliche Wirkungen:

  • Reduzierung verspannungsbedingter Beschwerden
  • Beruhigung von Magen und Darm
  • Muskelentspannung
  • Reduzierung von Spannungskopfschmerz
  • Bessere Blutzirkulation
  • Aktivierung des Stoffwechsels

Massageanwendungen sind aber keine rein symptomatische Technik. Sie wirken sich auf das gesamte System aus, fördern die Gesundheit und helfen, Krankheiten vorzubeugen. Sie fördern die Leistungsfähigkeit, erhöhen den Energielevel und das Wohlbefinden und damit die Lebensqualität.

Verhaltensregeln bei einer Massage zur Stressbewältigung

Für alle, die von Dauerstress und seinen Folgen geplagt sind, stellen Massageanwendungen ein hervorragendes Mittel dar, um einen Ausgleich vom Alltag zu finden. Um einen nachhaltigen Effekt zu erzielen, ist es natürlich wichtig, dass die Betroffenen sich die Zeit und Ruhe für eine Massage nehmen und keine weitere Stressveranstaltung daraus machen. Genauso bedeutsam ist auch die Regelmäßigkeit der Massageanwendungen. Einmalige oder nur sporadische Applikationen bringen keinen Erfolg, vor allem, wenn die Stress verursachenden Faktoren weiter fortbestehen. Eine Integration der Massage in den Alltag wäre ideal, weil dadurch langfristig auch eine vegetative Umstimmung erfolgen könnte, die sich positiv auf den Umgang mit stressigen Situationen auswirken würde. Eine Möglichkeit, um diesen Effekt zu gewährleisten, wäre die Buchung eines Abonnements in einer Massagepraxis. Aber es gibt auch Massage Alternativen für zu Hause:

Massagesessel: die Alternative für zu Hause

Wenn Sie zusätzlichen Stress durch immer wiederkehrende Termine in der Massagepraxis vermeiden möchten, ist ein Massagesessel mit verschiedenen Massagefunktionen die ideale Alternative. Sie holen sich damit Ihren privaten Masseur nach Hause und können sich Ihre Sitzungen frei einteilen, so wie es in Ihren Zeitplan passt. So können Sie regelmäßig oder auch zwischendurch, wenn Sie merken, dass Sie eine Entspannungspause brauchen, die wohltuende Wirkung der Massage nutzen. Die Massagesessel sind wahre Alleskönner und wertvolle Begleiter auf dem Weg heraus aus dem Stress und hin zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden. Schmerzhafte Verspannungen und geistige Erschöpfung gehören damit der Vergangenheit an. Dafür steht nicht nur die klassische Massageanwendung zur Verfügung, sondern weitere Funktionen und Massagetechniken, die sich auch sehr positiv kombinieren lassen.

Spezifische Funktionen und Massagetechniken des Massagesessels

Gua Sha ist eine besondere Massage Methode aus Südost- und Ostasien, die auch in der traditionellen chinesischen Medizin angewandt wird. Dabei wird mit leichtem Druck über die Haut geschabt. Das öffnet die Blutgefäße und regt die Durchblutung massiv an. Diese Massage Anwendung hat sich als optimale Vorbereitung für eine anschließende Akkupressurbehandlung herausgestellt. Beide Methoden ergänzen sich ideal und können entscheidend zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte beitragen.
Ein weiteres Angebot, das der Massagesessel bietet, ist Shiatsu. Das ist eine japanische Technik, bei der einzelne Körperpunkte durch Druck und Rotation stimuliert werden. Dadurch lockert sich die Muskulatur und der Energiefluss wird harmonisiert. Die Folge sind Entspannung, Wohlbefinden und mehr Vitalität.
Bei der Reflexzonenmassage üben auf- und abschwellende Kissen in Kombination mit Rollen einen intermittierenden Druck auf die Reflexzonen des Fußes aus. Das wirkt sich nicht nur entspannend auf die Füße aus. Es stimuliert auch die den Reflexzonen zugeordneten Organe und Körperbereiche und kann damit vielen gesundheitlichen und stressbedingten Problemen entgegenwirken.
Das i-Tüpfelchen zum Schluss. Kombinieren Sie die Massageanwendung mit der tiefenwirksamen Infrarotwärme und erreichen damit ein noch höheres Level an Entspannung, Erholung und Wohlbefinden. Der Massagesessel ist der ideale Ort für Ihre Auszeit und den Abbau der Stresshormone.

Entdecken Sie die große Auswahl unserer Massagesessel und informieren Sie sich über die Stressbewältigung durch Massage. Wir beraten Sie gerne.